Veröffentlicht in Allgemein, Bruchbudenparadies, Schreiben

Sonntagsblatt

keine-leeren-blätter

Gerne ziehen ich mich zum Schreiben, auf die Terrasse hinter unserem Fahrrad-Schuppen zurück. Dort unter der Kastanie ist es ruhiger, als auf dem restlichen Hof. Wie man auf dem Foto sieht, bleibt dort auch kein Blatt leer.

Natürlich haben sich die Blätter meines Notizheftes nicht nur mit Kastanienblättern gefüllt. Ganz im Gegenteil, ich glaube ich habe dort den idealen Ort zum Schreiben gefunden, denn es gibt da einen entscheidenden Vorteil: Ich habe kein Internet und auch die Telefone funktionieren in dieser Ecke. Das verschafft eine herrliche Ruhe. Ich werde den Sommer gut nutzen.

Was habe ich sonst heute so getrieben? Einen Kuchen für des Liebsten Geburtstag habe ich gebacken. Morgen findet dieses denkwürdige Ereignis statt. 63 ist er denn und wir sind schon gespannt, was dass so mit sich bringt. Ganz sicher haben unsere „Freunde“ vom Jobcenter da Vorschläge, wie etwa endlich Rente beantragen und die Selbstständigkeit aufgeben. Aber erst einmal werden wir feiern und es uns mit Kaffee und Kuchen gemütlich machen.

Veröffentlicht in Allgemein, Bruchbudenparadies

Endlich Wochenende

Kastanienblüten

Nachdem das letzte Wochenende eher mies war, hoffe ich nun auf ein besseres. Der Samstag war schon mal nicht schlecht. Kleine Runde mit dem Hunde, danach geschrieben und ein wenig im Garten gepuzzelt. Viktor ist zur Probe und so werde ich mir gleich schon mal alleine Abendbrot machen.

Morgen muss ich dann einen Geburtstagskuchen für Montag backen. Der Liebste wird ein Jahr älter und hat sich einen Kirsch-Bananen-Kuchen mit Chilli gewünscht. Am Montag nachmittag kommt dann sein Bruder vorbei zum Gratulieren. Aber erst einmal ist noch Samstag und ich kann es mir gemütlich machen.

 

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Vor die Tür gehen

Fireheaven

Manchmal, nicht allzu oft, gehe ich wirklich vor die Tür, um mich mit anderen Menschen zu treffen. So geschehen heute. Ich habe mich mit einer Autorin aus Kiel auf ein Schwätzchen getroffen und es war schön.

Auf dem Heimweg denn großes Himmelskino, hier allerdings habe ich mich noch eingemischt, weil mir so nach mehr Farbe war. Klingt doof, ist aber so.

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Piece of Cake

Apfel Birne Cashew

Wie ich schon schrieb, diese Pfingsten waren nicht schön. Eigentlich war das ganze Jahr nicht besonders, was zu der Erkenntnis führte: 2016 ist ein Arschloch. Als Pfingstmontag dann auch noch die Nachricht von Micks Tod kam, war bei mir der Ofen aus. In mitten des Heulens dachte ich: Solche Zeiten soll man nicht ohne Kuchen überstehen. Immer wenn ich aufgeregt,traurig oder wütend bin, fange ich an zu backen. So entstand denn dieser äußerst leckere Birnen-Apfel-Cashew Kuchen. Da nun traurige Zeiten nicht nur Zucker sondern auch Fett brauchen, gab es ihn mit Sahne.

Nun ist wieder Alltag, aber ich habe mich noch nicht wieder so richtig erholt. Gestern konnte ich mich nicht aufraffen zu arbeiten, neben dem Ärger und der Trauer darüber, dass die Dinge so sind, wie sie sind, überkamen mich wieder einmal Selbstzweifel und die Fraud-Police stand vor der Tür. Fraud Police stammt von Amanda Palmer. Das sind die Stimmen in deinem Kopf, die dir immer einmal wieder sagen: ‚Du willst Schriftstellerin, Künstlerin, was auch immer sein? Du taugst gar nichts, such dir nen richtigen Job und halt auch dich selbst zu verarschen! ‚ Manchmal kann  man sie schnell verscheuchen, aber oft eben bleibt sie länger, die Fraud Police. Übrigens Amanda Palmer, ihr Buch „The Art of Asking“ ist toll, sollte jeder lesen.  Sehr kluge Gedanken zum Thema Hilfe annehmen und seinen Weg gehen.

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Keine schönen Pfingsten

Vogelbeerblüte

Ich muss gestehen, ich hatte mich sehr auf die Pfingsttage gefreut. Leider waren sie nicht so schön, wie erhofft. Am Samstag mal wieder Nerv mit unserem durchgeknallten Vermieter, was mich sehr mitgenommen hat, dann der Sonntag mir Regen und viel Gerede, wie man Situationen, wie die am Samstag, vermeiden kann und schließlich früh zu Bett und einfach alles verschlafen wollen. Heute morgen bin ich dann recht früh aufgewacht und alles ließ sich einigermaßen gut an, wir gingen spazieren, das Wetter war schön und alles versprach recht nett zu werden. Bis am Nachmittag die Nachricht kam, dass Mick Fitzgerald in den Morgenstunden verstorben wäre.

mICK_FITZGERALD_s

Mick war ein sehr spezieller Mensch. Wir haben zwei musikalische Lesungen mit ihm und Gabriele Haefs hier in Kiel gemacht und waren beide Male begeistert. Er war ein Multitalent, Musiker, Schriftsteller, Schauspieler und vor allem ein Mensch mit Wärme und Humor und einem scharfen Blick auf die Welt. Zu unserer Anthologie „Narrenflieger“ hat er die Geschichte „Der Zwanzigste“ beigesteuert, hier gelesen von Gabriele Haefs.

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Flieder klauen

Flieder

Wie jedes der letzten Jahre, bin ich auch diesmal am Pfingstsonntag ausgezogen und habe einen Strauss Flieder geklaut. Das ist mir jedes Mal ein Fest, weil mein bevorzugter Tatort sich am Parkplatz des Büros, einer mir nicht im geringsten nahestehenden Partei, befindet. Das verschafft mir immer eine besondere Befriedigung. Es sind ja die Kleinigkeiten, die das Leben so reich und erfüllt machen.

Nach Tagen im Garten, in der Sonne, bollert heute wieder der Ofen. Gut das wir noch Holz haben.

Ansonsten verspricht es ein ruhiger Tag zu werden. Nicht so viel anders, wie sonst auch. Gemütlich Schreiben und dann Abendessen. Extrem leckere Paprikasauce mit Nudeln.

Veröffentlicht in Allgemein, Schreiben, Stricken

Verträumt, versponnen, verstrickt

erbluehen

Viel geschrieben habe ich in den letzten beiden Tagen nicht. Dafür aber viel nachgedacht, entworfen, verworfen, umgesponnen und dabei gestrickt. Birgit hat mir so schöne Wolle geschenkt, da habe ich mich gleich drüber hergemacht.

Stricken

Stricken ist eine schöne Sache, wenn man am Denken ist. Socken habe ich schon so oft gestrickt, dass es fast automatisch geht. Bei diesem Muster muss ich allerdings ein wenig aufpassen. Ist aber nur der Schaft, dann geht es glatt rechts weiter.

Es ist erstaunlich, wenn ich einfach nur so rumsitze und denke, komme ich nur bis zum nächsten Problem, wenn ich meine Hände aber beschäftigt halte, gleite ich darüber hinaus … und ein paar schöne Socken gibt es auch.

Veröffentlicht in Allgemein, Schreiben

In the blue

Fisch in blue

Es gibt so Tage, da hat man das Gefühl eigentlich nur herum zu dümpeln und stellt dann am Abend fest, dass man doch eine ganze Menge geschafft hat. So ging es mir gestern. Heute bin ich schon wieder zielgerichteter unterwegs. Gartenarbeit ist erledigt, der Obstsalat fürs Abendessen ist fertig (Orange, Ananas, Banane mit Limone und Minze), Wohnung ist in einem halbwegs akzeptablen Zustand und ich bin recht guter Dinge.

Gleich werde ich mich nach Abseits begeben und meine Notizen, die ich mit der Hand gemacht habe, in das Project übertragen und ich werde eine Mindmap anlegen. Sonst geht alles durcheinander. Viele Personen, viele Orte und einiges an Hintergrundwissen. Bis zum 1.10.2016 möchte ich meinen ersten Entwurf fertig haben und dann geht es ans Bearbeiten. So jedenfalls ist der Plan.

So, nun aber ans Werk. In dem Tempo, in dem dieses Jahr vergeht, ist plötzlich der 1. Oktober und ich sortiere immer noch.

Veröffentlicht in Allgemein, Schreiben

Slowmotion

Schnecke

Es ist warm, verdammt warm. Morgens ist es schön im Garten, aber ab Mittags nicht auszuhalten. Auch die Einkaufsrunde war sehr anstrengend, weil ich schon beim Atmen schwitzte. Also alles ein wenig langsamer, ruhiger angehen. In meiner Wohnung, Souterrain, ist es schön kühle, da werde ich regenerieren, bis zum frühen Abend. Dann ist es draußen wieder erträglich. Dabei freue ich mich über den Sommer und Sonne. Nur sollte es nicht zuviel sein.

Heute verleihe ich mir den Titel „Queen of Procrastination“. Ich bin an einer trickreichen Stelle in der Abseits Geschichte und drücke mich davor mit wichtigen Arbeiten, wie Blogartikel übers Wetter und übers aufschieben zu schreiben und überhaupt, ich könnte die kleinen Tomaten zählen, die leckeren, die ich gekauft habe … oder ich mach mich einfach an die Arbeit.

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Flieder und Darkover

Flieder_starts

Dieser Tage kann man dem Erblühen und Ergrünen ringsumher zusehen. Auch der Flieder ist auf dem Weg und den mag ich besonders. Schon als Kind war ich verrückt nach dem Geruch.

Diese Vorliebe hat so  gar nichts mit Darkover zu tun. Außer vielleicht, dass ich beides mag. Darkover ist eine Sciencefiction/Fantasy Serie von Marion Zimmer Bradley und eine der wenigen SF die auch Frauen erreicht hat. In Erinnerung wurden mir die Bücher von Büchermikado gebracht. Link zum Blog hier: http://www.buechermikado.de/die-rote-sonne-wirft-ihre-schatten-voraus/. Tja und wie das Schicksal es will habe ich meine alten Ausgaben irgendwann einmal weitergegeben. Macht aber nichts, es gibt sie für den Kindle. Habe mir gleich Asharras Rückkehr bestellt. Gehört zu meinen Lieblingen.