Veröffentlicht in Allgemein, Bruchbudenparadies, Schreiben

Sonntagsblatt

keine-leeren-blätter

Gerne ziehen ich mich zum Schreiben, auf die Terrasse hinter unserem Fahrrad-Schuppen zurück. Dort unter der Kastanie ist es ruhiger, als auf dem restlichen Hof. Wie man auf dem Foto sieht, bleibt dort auch kein Blatt leer.

Natürlich haben sich die Blätter meines Notizheftes nicht nur mit Kastanienblättern gefüllt. Ganz im Gegenteil, ich glaube ich habe dort den idealen Ort zum Schreiben gefunden, denn es gibt da einen entscheidenden Vorteil: Ich habe kein Internet und auch die Telefone funktionieren in dieser Ecke. Das verschafft eine herrliche Ruhe. Ich werde den Sommer gut nutzen.

Was habe ich sonst heute so getrieben? Einen Kuchen für des Liebsten Geburtstag habe ich gebacken. Morgen findet dieses denkwürdige Ereignis statt. 63 ist er denn und wir sind schon gespannt, was dass so mit sich bringt. Ganz sicher haben unsere „Freunde“ vom Jobcenter da Vorschläge, wie etwa endlich Rente beantragen und die Selbstständigkeit aufgeben. Aber erst einmal werden wir feiern und es uns mit Kaffee und Kuchen gemütlich machen.

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Veröffentlicht in Allgemein, Schreiben, Stricken

Verträumt, versponnen, verstrickt

erbluehen

Viel geschrieben habe ich in den letzten beiden Tagen nicht. Dafür aber viel nachgedacht, entworfen, verworfen, umgesponnen und dabei gestrickt. Birgit hat mir so schöne Wolle geschenkt, da habe ich mich gleich drüber hergemacht.

Stricken

Stricken ist eine schöne Sache, wenn man am Denken ist. Socken habe ich schon so oft gestrickt, dass es fast automatisch geht. Bei diesem Muster muss ich allerdings ein wenig aufpassen. Ist aber nur der Schaft, dann geht es glatt rechts weiter.

Es ist erstaunlich, wenn ich einfach nur so rumsitze und denke, komme ich nur bis zum nächsten Problem, wenn ich meine Hände aber beschäftigt halte, gleite ich darüber hinaus … und ein paar schöne Socken gibt es auch.

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In the blue

Fisch in blue

Es gibt so Tage, da hat man das Gefühl eigentlich nur herum zu dümpeln und stellt dann am Abend fest, dass man doch eine ganze Menge geschafft hat. So ging es mir gestern. Heute bin ich schon wieder zielgerichteter unterwegs. Gartenarbeit ist erledigt, der Obstsalat fürs Abendessen ist fertig (Orange, Ananas, Banane mit Limone und Minze), Wohnung ist in einem halbwegs akzeptablen Zustand und ich bin recht guter Dinge.

Gleich werde ich mich nach Abseits begeben und meine Notizen, die ich mit der Hand gemacht habe, in das Project übertragen und ich werde eine Mindmap anlegen. Sonst geht alles durcheinander. Viele Personen, viele Orte und einiges an Hintergrundwissen. Bis zum 1.10.2016 möchte ich meinen ersten Entwurf fertig haben und dann geht es ans Bearbeiten. So jedenfalls ist der Plan.

So, nun aber ans Werk. In dem Tempo, in dem dieses Jahr vergeht, ist plötzlich der 1. Oktober und ich sortiere immer noch.

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Slowmotion

Schnecke

Es ist warm, verdammt warm. Morgens ist es schön im Garten, aber ab Mittags nicht auszuhalten. Auch die Einkaufsrunde war sehr anstrengend, weil ich schon beim Atmen schwitzte. Also alles ein wenig langsamer, ruhiger angehen. In meiner Wohnung, Souterrain, ist es schön kühle, da werde ich regenerieren, bis zum frühen Abend. Dann ist es draußen wieder erträglich. Dabei freue ich mich über den Sommer und Sonne. Nur sollte es nicht zuviel sein.

Heute verleihe ich mir den Titel „Queen of Procrastination“. Ich bin an einer trickreichen Stelle in der Abseits Geschichte und drücke mich davor mit wichtigen Arbeiten, wie Blogartikel übers Wetter und übers aufschieben zu schreiben und überhaupt, ich könnte die kleinen Tomaten zählen, die leckeren, die ich gekauft habe … oder ich mach mich einfach an die Arbeit.

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Samstag im Garten

Frühstück im Garten

Ich glaube wir haben senile Bettflucht, wir sind heute morgen relativ früh hoch und da es so sonnig war, haben wir im Garten gefrühstückt. Das war schön. So schön, dass ich danach mit meiner Arbeit im Freien geblieben bin. Karin_outdoorworking

Wovon der Liebste dann auch gleich ein Beweisfoto machte. Ich bin heute gut voran gekommen. Allmählich macht sich das ganze recherchieren bezahlt.

Garten

Zwischendrin habe ich noch ein wenig den Urwald gerodet. So langsam wird es was. Vielleicht kriege ich es ja so frei, dass ich nächstes Jahr mal direkt auf dem Acker etwas pflanzen kann.

Dann kam überraschender Besuch, über den ich mich sehr gefreut haben. Wir kennen uns seit Jahrenden aus dem Internet und nun haben wir uns endlich einmal persönlich getroffen. Ursa53 vom Strickcafé war mit Tochter in Kiel unterwegs, es war und ist Wollfest im Kronshagener Bürgerhaus und bei der Gelegenheit haben sie auch gleich einmal bei uns im Bruchbudenparadies vorbeigeschaut. Das war schön.

Jetzt bin ich nach drinnen gewandert, wo es herrlich kühl ist. Aber der Tag war einfach schön.

 

 

 

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Hugin oder Munin

Hugin_o_Munin

Nach unserem Aquariumsbesuch, beim Kaffetrinken im Seaside, landete dieser Rabe auf dem Sonnenschirm gegenüber und beobachtete mich beim Schreiben. Weil ich gerade bis zum Hals in nordischer Mythologie stecke, fragte ich mich sofort, ob es sich wohl um Hugin oder Munin handelte. Einer der beiden Raben Odins. Man weiß ja nie. Wiederum seit wann ist was ich tue so wichtig? Wahrscheinlich war es nur ein Rabe oder sogar eine Krähe.

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Recherche, Schreiben

Frau Braun kommt rum

Rochen

Heute waren wir im Aquarium. Das ist an der Kielline und sehr zu empfehlen. Ich war aber nicht nur dort, um mich zu amüsieren. Eine Szene in Abseits spielt Unterwasser. Aber eben nicht, wie sonst im Meer, sondern alles ist wirkt künstlicher. Egal, könnt ihr ja hoffentlich irgendwann nächstes Jahr lesen. Jedenfalls haben wir viel Spaß gehabt.

Hin und Rückfahrt zum Aquarium übrigens mit dem Fahrrad. Das war schön … und verdammt anstrengend. Muss unbedingt öfters Radfahren. Hier in Kiel ist das gar nicht so einfach, weil wir, Endmoränenlandschaft und so, ganz ordentliche Steigungen haben.

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Erst Eindrück mussten dann bei einem Kaffee im Seaside verarbeitet werden. Da konnte man nett im Strandkorb sitzen. Der Kaffee war aber nicht besonders.

Nun bin ich wieder zu Hause und gleich gibt es Apfelauflauf mit Vanillesauce. Denn wie heißt es so schön? Wer Rad fährt, soll auch lecker essen!

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Zurück nach Abseits

Farn

Nachdem ich die letzte Woche eher nur sporadisch in Abseits war, kann ich mich diese Woche wieder voll dorthin begeben. Die Geschichte wächst. Eigentlich nicht direkt die Geschichte, ganz so weit ist es noch nicht. Aber die Skizzen, Orte und Personen werden langsam rund und das bedeutet, ich kann mich bald wirklich der Geschichte widmen. Für morgen ist ein Besuch im Aquarium geplant. Fische gucken für Abseits. Ich kann ja schlecht in der Ostsee tauchen gehen. Schwimmen gehen würde ich allerdings gerne einmal wieder. Aber das wird wohl noch ein wenig dauern. Warten wir mal ab, ob es warm bleibt.

So, nun aber frisch ans Werk. Habt eine schöne Woche.

Veröffentlicht in Allgemein, Bruchbudenparadies, Schreiben

Sonntagsarbeit

Coffee

Tartufo

Nach dem ich den Morgen mit Feinarbeiten an der Verlags-Webseite verbracht habe, ließen wir es uns am Nachmittag wohl sein, mit Kaffee und Eis. Danach haben wir im Hof die Sonne genossen. So schön nach den grauen Tagen. Ich musste mir sogar einen Schal über den Kopf legen, weil meine Ohren an zu brutzeln fingen. Der Nachteil an der modischen Kurzhaarfrisur für die Dame ab 50.

Chilli

Beim Tagebuch schreiben stand ich unter Beobachtung. Chilli war sehr interessiert, was ich da so mache.

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Weibsbilder an Deck

Cap San Diego

Gestern also Hamburg. Wir lasen im Rahmen der Austellung „Alle Art an Deck“ auf der Cap San Diego. Mit von der Partie Anetten Sørensen Habel, Maike Barth, Dagmar Mißfeldt, Christel Hildebrandt, Marion Hinz und Karin Braun, die was ich bin. Wir lasen im Blauen Salon und hatten volles Haus. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich sehr, dass Michael Habel (der Kurator der Ausstellung) und seine Leute diesen Abend möglich gemacht haben.  Übrigens wurde neben Geschichten aus der Anthologie Weibsbilder, aus „Professor Hieronimus“ von Amalie Skram, Übersetzung aus dem Norwegischem Christel Hildebrandt, und aus dem Lyrikband „Leicht ist mein Herz“ von Marion Hinz gelesen. Alle drei Werke kann ich aus vollem Herzen empfehlen.

Auf dem Rückweg, in der Bahn dachte ich, schon seltsam an was für merkwürdige Orte dich das Autorinnenleben doch führt. Wer hatte gedacht, dass ich einmal auf einem alten Frachter lesen würde.

gespenstisch

Die Rückfahrt vertrieb ich mir denn mit lustigen Fotospielereien im Zug. Irgendwie war ich noch zu erfüllt von der Veranstaltung, um Lesen zu können und meine Lieblings-Zug-Beschäftigung, aus dem Festern gucken, Landschaft vorüberziehen lassen und denken, klappt im Dunkeln nicht so gut. Aber auf der Hinfahrt habe ich ein wenig an Abseits gebastelt. Nichts aufregendes, nur Skizzen, aber immerhin hat es mich ein wenig weitergebracht.

Allerdings, geht es mir heute, wie zu erwarten nicht blendend. Ich hab mir gestern den Fußß verknackst, der ist also noch geschwollen und ich habe Migräne. Also lasse ich es eher ruhig angehen.